Die Archen der Familie Maier: Ein Haus – zwanzig Geschichten

Die Audioversion der Ausstellung finden Sie hier: https://exhibition.indihu.cz/view/ArchyrodinyMaierovy/start

Die Ausstellung besteht aus 14 Tafeln im Format 72 x 154 cm. Die Texte auf den Tafeln sind in Tschechisch, Deutsch und Englisch verfasst. Die Tafeln sind leicht und bestehen aus Kapa-Platten in Aluminiumrahmen, die die Kanten schützen. Die Tafeln sind so konzipiert, dass sie an Wänden oder auf Ständern aufgehängt werden können. Die Anzahl der Tafeln kann je nach Platzangebot reduziert werden, oder Sie können sich auch nur die Druckdaten zur Verfügung stellen lassen. Wenn Sie Interesse daran haben, die Ausstellung auszuleihen, kontaktieren Sie uns bitte unter tana.klementova@maierfamily.eu.

Die Idee, die Geschichten der Mitglieder der Familie Maier zu präsentieren, die den Holocaust überlebt haben, entstand 2019 anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Interrupted Lives: Seeking Refuge During the Holocaust: The Story of Ruth Maier“ im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York.
Die Verwendung des Symbols der Arche im Titel unserer Ausstellung verweist auf Situationen, in denen es einigen – wie in der biblischen Geschichte von Noah – gelang, der drohenden Vernichtung zu entkommen. Das Mosaik der Schicksale von vier Generationen dieser Familie stellt einen Mikrokosmos der europäischen Erinnerung der letzten zwei Jahrhunderte dar.
Die Ausstellung beginnt mit einer Erinnerung an Šimon und Jenny Maier (1), die das Haus Nr. 16 in Žarošice erwarben. Mit Ausnahme von Ludvík Maier, der 1933 starb, fiel die Generation ihrer Kinder (2–8) dem Holocaust zum Opfer. Auch die nachfolgende Generation litt in ihrer Jugend unter der Verfolgung durch das NS-Regime. Die Namen der Hälfte von ihnen, darunter Ruth Maier, sind daher in der feierlichen Familienliste der Opfer (9–14) aufgeführt. Den meisten Platz widmen wir den sechs Überlebenden (15–20) mit ihren wundersamen Rettungsgeschichten im Rücken und der unsichtbaren Last des vor ihnen liegenden Lebens. Am Ende der Ausstellung gedenken wir der britischen Journalistin Clare Hollingworth, die dazu beitrug, einen der Enkel von Šimon Maier und viele andere tschechische Flüchtlinge vor dem Nationalsozialismus zu retten.

Vorschau auf die Tafeln:

Archy_rodiny_maierovy_4